Status Quo

15 Feb 2010 In: USA

Noch eine Stundenplanänderung! Yay! Dann werd’ ich endlich mal zufrieden sein…

Raus aus “Business Support Systems”, rein in Physics PreAP. Ja, ne, Moment mal. Hab ich nicht schon Physics AP?

Yep, habe ich. Ich werde “Assistent” sein für meinen Physik-Lehrer im PreAP-Kurs. PreAP hinkt dem AP etwas hinterher, somit ist das ganze auch ein wenig Wiederholung. AP entspricht dabei Leistungskurslevel… Damn, I like it. ;D

Semester Exams

14 Jan 2010 In: USA

Ich sitze gerade in meinem letzten Semester Exam und langweile mich am PC. Semester Exams sind quasi Halbjahres-Examen, ueber alles was man eben so im Halbjahr gemacht hat. Man wird befreit von den Examen, wenn die Durchschnittsnote des Halbjahres bei ueber 90% liegt – ich war befreit von sechs von insgesamt acht Examen. Spanish und English musste ich schreiben…

Ja, da sitze ich nun, in Spanish 3. Manche haben wahrscheinlich schon erfahren, dass ich jetzt praktisch im dritten Jahr Spanisch bin.
Mit vier Jahren Latein im Ruecken wird Spanish 1 eben langweilig zum Halbjahresende hin, wenn man gerade mal die Endungen der Gegenwart kennengelernt hat fuer ein Drittel der Woerter. Also mal mit den Spanisch-Lehrern gesprochen, und die Frage war dann, ob ich in einen Spanish 2 oder in einen Spanish 3-Kurs kommen sollte.
Kommentar der Lehrerin…

“I think you are gonna like Spanish 3 more than my Spanish 2 class. My Spanish 2 class has a lot of dumb people, you wouldn’t fit there, a bunch of students stupid like a box of candy.. there are two smart students, but that’s about it.”

Haha, fine then… :D nehmen wir lieber Spanish 3, was unserem 12er-Level Spanisch entspricht. Ich bin also quasi ein Jahr zu weit… howsoever. Als Semester Exam sollte ich ein Spanish 1 Final (also, ein Examen, das Stoff vom ganzen Jahr abdeckt) bekommen, habe dann aber nur ein Spanish 1 Semester Exam gehabt…

WTF

14 Jan 2010 In: USA

Nun, eigentlich wollte ich den 100. Eintrag dieses Weblogs über was anderes schreiben, aber das kam jetzt irgendwie dazwischen…

Es passierte so um 18 Uhr heute, ich sitze am PC, und höre mir unbekannte Stimmen im Wohnzimmer. Ich denke mir nichts, manchmal hat mein Gastdad einfach mal Besuch, oder vielleicht ist es seine Pflegetochter Heather, deren Stimme ich mir nie merken kann.

Und ja, es kam wie es kommen musste, es war Heather. Und ihr Freund. That’s about it, dachte ich mir, aber nunja… der Freund hat sich dann quasi mal vorgestellt, sich bei mir ins Zimmer gesetzt, obwohl ich gerade am Spanisch lernen war, morgen sind Semester Exams… however, er (ich nenne ihn ab jetzt mal den Mexican Guy oder den Mexican Dude…) ist eigentlich ganz cool drauf, wenn er auch manchmal etwas viel trinkt…

Bis er dann fragte…
“Hey, wanna come with me and meet my girlfriend and my friend?”
“Wait wait wait, what friend?”
“Just follow me…”

Und so folgte ich ihm ins Wohnzimmer… dort saßen ein Mädel, Heather, so um die 25 Jahre, und… some random black dude, wie ich ihn privat für mich nenne.
“Alright, so that’s my girlfriend, and that… is the homeless guy we picked up from the street. Nah just kidding, he’s a friend staying with us…”

“A friend staying with us”. Aaaah ja. Die werden dann jetzt für zwei Wochen hier wohnen, bis sie sich eine neue Unterkunft gesucht haben. Die alte Wohnung – da lief wohl was irgendwas schief, die Vermieterin hat darum gebeten, sich was neues zu suchen… meine erste Reaktion war der Gedanke “wie viel Alkohol war im Spiel und wie groß war die Party?”.

Naja ok, seine Pflegetochter, der Freund und some random black dude, damit kann ich ja noch leben. Das Haus ist klein, solange keiner von denen in meinem Raum schläft, ist mir das relativ egal.
Und ich bin ja nicht rassistisch – andererseits wäre ich an meiner High School wohl sehr unbeliebt, haha – aber irgendwie bin ich besorgt um meinen Laptop. This black dude – er ist nicht Familie, er ist nicht verwandt mit irgendwem, sondern nur “a friend”. Also, someone, irgendwer, niemand. Wie auch immer… it works out.

Also, die drei getroffen, ging ich wieder zurück zum PC, hab im Netz rumgesurft… war schon etwas awkward, aber however. Ich höre die Wohnzimmertür aufgehen, und ich sehe jemanden aufs Klo gehen… moment mal. Ich schaue zur Seite, beobachte die Klotür, bis der Typ wieder rauskommt. Holy crap, WHAT THE FUCK? Noch jemand! Some white blonde kid, und irgendwie sah mir der auch ein wenig drogenkonsumierend-high aus, das war aber bloß mein erster Eindruck als ich ihn sah. Mein Gastdad meinte dazu… “that’s my daughter’s brother, he will stay for just two days…” – ah ja. Viel Spaß.
(Nein, niemand schläft in meinem Raum mit mir. Das kannste knicken und falten und drehen wie du willst, nope, das wird nicht passieren.)

EDIT: Okay, Correction: Nur einer, ihr Freund, the Mexican Dude, schläft hier. Die andern waren nur hier um zu duschen, weil man kein warm Wasser oder Heizung in der Wohnung hat im Moment…

Übrigens, wie man sieht, mein Deutsch wird schlechter… es gibt nur eines, das immer noch auf Deutsch ist. Ich denke auf Englisch, träume auf Englisch, alles auf Englisch – und daran kann man erkennen, dass ich Mathematiker bin: Ich zähle immer noch auf Deutsch. ;)

Status Quo

13 Dec 2009 In: USA

Man hört nicht mehr allzu viel von mir, obviously. Es ist ein bisschen ruhig geworden, oder auch nicht, die Marching Season ist vorbei – JT hat das Spiel letzte Woche verloren, leider ziemlich hoch. Trotzdem sind sie Region Champs geworden, was ja schonmal nicht schlecht ist. State Champs – leider nicht.

Schule ist im Moment ziemlich… unspektakulär. Ich werde wahrscheinlich aus der langweiligsten aller langeweiligen Klassen rauskommen, namely Business Support Systems. Und eventuell in Sociology reinkommen, wobei ich dazu verschiedene Meinungen gehört habe…

“I was never in sociology in this school, but in general I love it. It’s about the human and how he acts in the society, like psychology for a whole society.”

“I hate sociology. It’s all about judging people!”

“It’s a booring class. Boring.”

“It’s interesting. A good class, you should get in!”

…das war dann natürlich sehr aufklärend für mich.
Meine Noten sehen teils rosig und teils nicht ganz so rosig aus, um mal konkret zu werden:

  • Wind Ensemble (Blasorchester/Band): 98
  • Calculus AB AP (Mathe): 94
  • Physics B AP: 93
  • Computer Science 1 AP: 100
  • English 3 AP: 65 (urgh. Ich mag Tale of Two Cities eben immer noch nicht…)
  • Business Support Systems: 99
  • US History AP: 67 (die Lehrerin hat bisher nur die schlechten Noten eingetragen…)
  • Spanish 1: 98

Natürlich alles in Prozenten. Unter 70% fällt man durch, was mir derzeit in English und US History passiert, aber das fixe ich noch.
Ansonsten, an Erfahrungen… Es geht eben weiter. Mit dem Instrument komme ich voran, am 20. werde ich wieder in der Kirche spielen (und ich habe das Video von dem anderen Auftritt immer noch nicht hochgeladen, werde ich auch voraussichtlich nicht tun…), am Montag ist das Christmas Concert der Marching Band.

Zu Weihnachten geht’s dann wieder nach Colorado, wo man wohl inzwischen jede Menge Schnee hat; eventuell so viel, dass wir unser Auto nichtmal mehr mit zurück nehmen können… das wär ja auch nochmal was. :D

JT vs. Lake Highlands – Halftime Show

8 Dec 2009 In: USA

Here we go… wurde zwar anscheinend mit einer Handy-Kamera aufgenommen, aber die offiziell aufgenommen Videos – dazu bin ich noch nicht gekommen. Ich müsste, ganz am Anfang des Videos, von der Handy-Cam ausgesehen in der vordersten Reihe sein, die, wo drei Musiker in regelmäßigen Abständen stehen und wo der hintere, rechte ein bisschen näher am Vordermann ist als die anderen drei hintereinander sind. Ich bin dabei natürlich derjenige, der aus dem Muster fällt, also der Letztere.

Man hört die Zuschauer um 2:58 so gröhlen, weil die Band Directors mit aufs Feld kommen und mit den Drum Majors performen…

Thanksgiving #2

7 Dec 2009 In: USA

Thanksgiving die Zweite: Fotos!

test

Alvin, Scott, Jessie, meine Wenigkeit, Alex und Robert (von links)


Planung

28 Nov 2009 In: USA

Der Plan

  • Donnerstag und Freitag in Colorado verbringen
  • Freitag 19 Uhr Abfahrt nach Texas
  • Ankunft in Waco am Samstag um 12 Uhr für das Footballgame (dafür auch Instrument und Banduniform etc. alles mit nach Colorado genommen)
  • Samstag 14 Uhr – das Footballgame
  • Spät am Samstag: Ankunft zu Hause in Tyler

Der Verlauf

  • Donnerstag und Freitag in Colorado verbringen
  • Freitag 19 Uhr Abfahrt nach Texas
  • Ungefähr 20 Uhr: Anstellen der Heizung im Auto
  • Fünf Minuten später: Der Motor am Überhitzen
  • Weiterrollen mit wenig Gas bis zur nächsten Stadt, nach 10 Minuten insgesamt eine Tankstelle zum Parken gefunden
  • 21:30 Uhr – wir werden wieder abgeholt zu meines Gastvaters Schwesters Haus…
  • Eine weitere Nacht in Colorado

Thanksgiving

26 Nov 2009 In: USA

Anikas Thanksgiving ist schon vorbei – Kanada feiert am ersten Donnerstag im Oktober. Hier aber ist Thanksgiving am vierten Donnerstag im November… und deshalb sitze ich jetzt gerade auch in Alamosa, Colorado. Nach einer 20-stündigen Fahrt durch Texas und New Mexico sind wir denn endlich hier oben angekommen, es liegt sogar ein ganz klein wenig Schnee (der aber eigentlich nicht der Rede wert ist).

Ich hab noch ein paar mehr Fotos von dieser Sorte, von der Sorte “nichts”. Denn so sieht es in West Texas aus, das große Nichts, Wüste, nada, niet, nothing. Hier und da mal ein Highway, eine Interstate, oder eine Farm… und dann wieder das große Nichts. Gar nichts. Null.
Oder besser: Kaktus, Kaktus, Kuh, Kaktus, Kuh, Kuh, Wal-Mart, Kaktus, Kuh, Kuh. Ja, ein Wal-Mart, in der Mitte des Nichts, weit und breit NICHTS zu sehen rechts und links außer dem Highway, der kilometerlang geradeaus geht, und dann ist da ein Wal-Mart. (War übrigens sogar gut besucht…)

Leider konnte ich nicht mehr Fotos hochladen, weil die Internetverbindung hier oben in Colorado, wo wir dann zielschlussendlich angekommen sind, ziemlich mies ist. Auf dem Weg nach Colorado haben wir noch die Nichte meines Gastvaters in Albuquerque und deren Vater, also seinen Bruder, in Santa Fe mitgenommen. Und hier in Alamosa, Colorado, wohnen wir nun bei seiner Schwester. Übrigens, ein Orientierungssinn ist hier ziemlich rar, zumindest sind die Wegbeschreibungen, die uns seine Schwester gegeben hatte, ziemlich nutzlos gewesen.
Aus dem Haus hab ich leider nur ein Bild hochladen können… der Rest kommt später!

Play off

23 Nov 2009 In: USA

JT ist auf dem Weg zur State Championship. Mit dabei, wie immer: Band, Drill Team, Cheerleader, Color Guards. Diese post-season Games, die einem den Weg zur State Championship teeren, werden Play off games genannt – und damit ist nicht zu spaßen.

Der Nachteil an der ganzen Sache ist, dass die Play offs bis zum 16. Dezember gehen, und da kann es auch in Texas mal kalt werden, sodass man sich in den Zuschauerreihen als Band gepflegt das Hinterteil abfriert…

Kommen wir mal weg von der Objektivität: Wir haben das zweite Play-off game gewonnen! YEEHAW! Nach so einem Spiel kann die Laune von den Gewinnern aber auch gerne mal verdorben werden, zum Beispiel, wenn ein Footballspieler der Gegner nach dem Spiel mitten in die aus dem Stadion ausziehende Band reinläuft – und ein Mädchen in der Drumline so anfasst, wie er will – und zwar zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, kurz vorm sogenannten “Breakdown”. Und der Breakdown ist für die Band quasi das Highlight nach dem Game, beschreiben kann ich es nicht, aber ich kann sagen, dass es die vollste, purste und reinste Ladung von Glückshormonen ist – und wenn man durch sowas kurz vorher, in Erwartung der Freude, dann so verärgert wird – dann kann es kurzerhand auch mal fast zur Massenschlägerei kommen. Nur fast, Security war schnell genug am Ort…

Somit steht JT vor dem nächsten Play-off, nächsten Samstag in Waco. Problematisch: Ich bin von Dienstag bis Freitag in Colorado, und von Colorado zurück nach Texas ist eine etwa 15-stündige Fahrt, sodass wir Freitag Abend um 10 in Colorado losfahren und ich in Waco abgesetzt werde, in Band-Uniform, mit Instrument und stuff eben. WOOHOO! :D

Gametime

6 Nov 2009 In: USA

Here we go, ich nehme mir jetzt einfach mal Zeit, um was zu schreiben. Ich hab sie zwar eigentlich nicht, aber das ignoriere ich dann einfach mal.

Warum so einen straffen Zeitplan? Die Big Band nimmt ziemlich viel Zeit ein. Schule von 8:30 bis 16 Uhr, in den letzten drei Wochen war dann montags, dienstags und donnerstags Band Practice von 16:15 bis variierend, mal 18 Uhr, mal 17:30, mal 19 Uhr. Die Band Practice ist natürlich dazu da, um auf das Highlight einer jeden Woche hinzuarbeiten, namentlich: Footballgame. Jeden Freitag spielen die High Schools gegeneinander, und mit dabei sind natürlich jedes mal die Band, die Cheerleader, das Drill Team (unsere heißen “Brigadettes”). Das Drill Team ist so eine Sache – der Unterschied zu den Cheerleadern ist, dass die Cheerleader ihr eigenes Bier haben und das Drill Team mit der Band zusammenarbeitet. Die Cheerleader machen ihr Zeugs am Rande des Spielfelds, wie es ihnen gerade passt – und das Drill Team performt zu bestimmten Band-Songs. Ganz daneben gibt’s dann noch die sogenannten Color Guards, die bei der eigentlichen Performance der Band in der Halbzeitpause Fahnen schwenken und auf dem Feld rumhüpfen.

Lustige Sache, und wie die meisten schon aus dem vorherigen Absatz schließen können – ja, die Band hat eine Performance in der Halbzeitpause. Normalerweise bestand die aus ABC, I want you back und Thriller unter dem Motto “Paying tribute to Michael Jackson”; zum jetzigen Saisonende wurde aber daran rumgebastelt, sodass wir nun ein paar andere, mehr für Stimmung sorgende Lieder spielen (zumindest unter den Musikern, mitsingen kann man das nicht unbedingt).
Während des Spiels hat die Band einen Block auf der Zuschauertribüne. Dort werden Songs gespielt, wie gerade angesagt, es kommen immer mal neue dazu oder auch typische Ohrwürmer wie ESPN oder Talkin’ out the side of your Neck. Oder ganz klassisch: der “Hey-Song”. Dann wird natürlich bei jedem Homerun Touchdown der sogenannte Fight-Song der Schule runtergeträllert – der mich inzwischen übrigens ziemlich nervt, weil man ihn ziemlich oft spielt.

Also, finally, bin ich nun seit vier Wochen mit dabei. Letzte Woche war ich das erste Mal mit auf dem Feld, und morgen werde ich es wieder sein. Nun, letzte Woche war die sogenannte Homecoming Week. Bisher konnte mir niemand erklären, und zwar niemand, warum es Homecoming heißt und was es überhaupt bedeutet. Wikipedia hat mir nun geflüstert, dass man ehemalige Schüler mit der Ausrichtung eines Footballspiels ehrt. Nun, das war hier dann doch etwas besonderes, man könnte es als Revierderby bezeichnen: Die beiden High Schools aus dieser Stadt haben gegeneinander gespielt. Die John Tyler Lions gegen die Robert E. Lee Red Raiders. Trotz dass unsere Lions bisher jedes Spiel gewonnen haben und trotz dass die Red Raiders nur drei knapp gewonnen und den Rest verloren haben – es war quasi wie immer, JT hat’s nicht gemacht. Endstand: 24:17 für REL. Dafür ist man dann umso erwartungsvoller für morgen (im Moment ist hier noch Donnerstag, nicht verwechseln ;)).

Videos: In production. Mal sehen, ob morgen gefilmt wird, mal sehen, wann ich besser bin mit der Performance, morgen oder ob es letzte Woche war. Morgen ist, soweit ich weiß, das letzte Spiel der Saison. Danach geht’s in die Concert Season für die Band, was bedeutet: Konzerte und Wettbewerbe. Stichwort “All Region” – ein Wettbewerb der High School Schüler der Region. An die Musik für das Zeugs hab ich mich noch nicht rangewagt…

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Christopher
Staying in the USA!


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