Dieses mal sind wir schneller geflogen:-D
Von Auckland sind 10 deutsche Schueler um 11 Uhr abends am 21.12. (nach neuseelaendischer zeit) mit dem (nebenbei bemerkt: sehr großen) Flugzeug abgehoben. Der Abschied ist mehr oder weniger traenenreich verlaufen. Ich habe alles noch nicht so recht realisiert.
Nach etwa 11 Stunden Flug, den ich hauptsaechlich mit Filme gucken verpracht habe, sind wir dann in Los Angeles mit einer 3/4 Stunde “Verfruehung” gelandt. Dort war es 4 Uhr nachmittags, also hatte man einen kleinen Ausblick auf die “Randviertel” von LA. Auf dem Flug war es hauptsaechlich dunkel.
Nach drei Stunden Transitaufenthalt, wovon man 1 Stunde an den Sicherheitskontrollen benoetigt hat, ging es dann weiter nach London. Dieser Flug war nur 10 Stunden lang. Wieder habe ich Filme geguckt und auch versucht zu schlafen. Allerdings habe ich es nur zu ca. 1 1/2 Stunden Schlaf auf der gesamten Flugzeig gebracht. Irgentwann konnten wir einfach nicht mehr sitzen und haben uns in den Gang gestellt und uns unterhalten.
In London sind wir um kurz nach 10 morgens geandet (Ortszeit). Ueber Schottland konnten wir den wunderschoenen Schnee bewundern;-). Hier haben wir wieder ca eine Stunde benoetigt um durch Kontrollen zu gelangen. Dann war noch kurz Zeit uns im Badezimmer ein wenig frisch zu machen und danach mussten alle, die nach Duesseldorf weiter flogen(7 von 10), schon wieder zuegig zum Gate laufen. Dort haben wir dann erfahren, dass unser Flieger 55 min Verspätung haben werde.
Der Flieger war nicht wie versprochen von Lufthansa sondern von Eurowings und winzig klein. (Nicht nur im Vergleich zu dem Flieger davor sondern auch im Vergleich zu normalen Flugzeugen.) Nur 45 min Flug kamen uns dann wie ein Klecks vor.
Um 15.15 (nach Ortszeit) sind wir in Duesseldorf gelandet. Meine Koffer kamen natuerlich 10 min nach den Koffern der anderen und dann sind wir alle zusammen aus dem Gepaeckraum in die Empfangshalle gegangen.
Ich wurde nur von meinen Eltern empfangen und aufgrund des Verkehrs war ich dann um viertel vor 6 am 22.12. zu Hause. (In Neuseeland war es da schon der 23.12. 5.45 am!)
Alle haben die lange Reise gut ueberstanden, trotz nur sehr wenig Schlaf.
Wie erwartet. 1.9. – letzter Flugtermin, mein Flugtermin. Ich leg mich wieder schlafen.
Verflucht, irgendwie ist das nervig.
Nachdem ich gestern zwei Briefe in der Post liegen hatte, mit den Betreffen “Ticket” und “Ausreise am 25. August”, musste ich trotzdem nochmal in Münster anrufen und fragen, was es mit diesem “Final Package” auf sich hat, was ich vor ein paar Tagen hätte erhalten sollen. Es wurde sich entschuldigt und das Paket noch einmal in die Post gesteckt. Und hey, das ging mal schnell – heute war es da. Hätte ich nicht erwartet…
Naja, ganz so unwichtig ist das Paket ja nicht gerade. Versicherung, Telefonkarte mit 3 Euronen drauf, Infos zum Vorbereitungsseminar.
Und heute war wieder Freitag. Und man weiß, was das heißt: TravelWorks ruft an und sagt einem, ob man eine Gastfamilie bekommen hat oder nicht.
Der Anruf kam, und man kann sich denken, was ich hatte: Keine Gastfamilie. Es wäre aber sehr sicher, dass die Amis das bis Dienstag haben, weil nun auch TravelWorks mal ein bisschen Druck ausgeübt hätte und gesagt hätte, dass ich auf jeden Fall Dienstag ausreisen soll, immerhin wurde mein Flugtermin jetzt schon drei Mal verschoben – da hat man sich dann auch gut und gerne schon fünf Mal von Freunden verabschiedet -.-
Naja, however. Wenn es nicht zu Dienstag kommt, dann gibt es noch einen außerordentlichen Sonder-Ausreisetermin – am Dienstag danach. Das sei aber kein offizieller, nur für die, die bis zum 25. keine Gastfamilie bekommen haben. Wie soll ich mir das denn vorstellen? Ausreise mit fünf Leuten und Exklusiv-Seminar in New York mit Schülern aus der ganzen Welt, die auch ewig bei der Platzierung verschoben wurden? Ich hoffe zwar nicht, dass ich darauf verschoben werde; aber wenn – dann hoffe ich auf was exklusives. Immerhin zahlt man für diese “Organisation” ja auch nicht wenig.
Yippie yay… dingens. …kirchen.
Die Ferien sind vorbei, ich lehne mich zurück. Wie is’ es denn so, Hausaufgaben zu machen für die 11?
In ziemlich genau einer Woche fliege ich dann los – hoffentlich kenne ich dann auch meine Gastfamilie. Die Amis sind unheimliche Organisationstalente – ich hab noch keine! Mein Flugtermin wurde schon vier mal verschoben, zwei Mal waren die Koffer schon fast gepackt.
Bis gestern wusste ich auch noch nicht, ob ich heute oder nächste Woche fliege. Theoretisch hätte gestern morgens ein Anruf kommen können nach dem Schema “Hallo Christopher! Morgen um 11 Uhr in Düsseldorf – da geht dein Flug, deine Gastfamilie ist…”. Aber es kam anders. Ich war gestern sogar noch in der Schule – wie viele von euch wissen – , um meinen Stundenplan abzuholen und festzustellen, dass die Jahrgangsstufe 11 ein totales Chaos ist – weil wir dieses Jahr 50 Schüler mehr in dieser Stufe haben als sonst. Das resultiert in mehr Kursen, mehr Lehrern, größeren und unübersichtlicheren Stundenplänen – und einem größeren Chaos als sonst.
However, als ich gerade meinen Stundenplan in der Hand hatte, klingelte es in meiner Hosentasche. F**k! Draufgeschaut: “+492506…” – Münster, TravelWorks, die Organisation. Naja, rausgeeilt; mein Handy kann theoretisch keiner einsacken, ich bin ja freiwilliger als der Huck hier. Ich hätte ja auch zu Hause bleiben können. Als ich dann draußen war, hatte das klingeln aufgehört, ich musste zurückrufen und dreifach rumverbunden werden, weil alles besetzt war. An der locker flockig gestressten und wirklich verdammt schnell sprechenden Stimme einer der Menschen, die da arbeiten, konnte man erkennen: Hui, die haben’s doch irgendwie… eilig. “Hallo Christopher, also, es ist so, dass du auf nächste Woche verlegt wurdest. CIEE hat bisher keine Gastfamilie für dich gefunden.” “Ich hatte nichts anderes erwartet…”
Am liebsten hätte ich noch gesagt… “Da kann man ja langsam den Mut verlieren”, aber es gibt ja (angeblich?) die Zusicherung von CIEE, dass sie für jeden eine Gastfamilie suchen und haben und finden werden. 25. August ist der letzte Flugtermin – dann bin ich weg, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Oder so. ;-)
PS: Ihr könnt aufatmen, die Zusicherung gibt’s wirklich. Ich werd’ Euch dieses Jahr nicht auf den Sack gehen ;P
Hey!
Ich bin jetzt schon 2 Wochen hier. Ich liebe diese Stadt. Am schönsten finde ich wenn man am Strand sitzt, die Sonne gerade untergeht, dass Meer von den Sonnenstrahlen schillert, man dann nach Downtown guckt und die undendlich vielen wunderschönen Lichter sieht.
Die ganze Woche soll hier super Wetter werden :) Abends wenn’s dann kühler ist kann man dann gut spazieren gehen am Strand… Alles hier ist so groß, wenn ich ehrlich einen Tacken zu groß für mich ;) Die British Properties, da wo ich wohne, ist ein bisschen wie Alme, zumindest vom Wald und von der Größe her, denn eigentlich ist es das reichste Wohngebiet von Vancouver :)
Ich hab hier ein paar super nette Leute kennengelernt. Das sind Anne, mit der ich heute am Strand war :), Tobias und Michael, mit denen ich oft nach Downtown fahre und Paulina, James, Sybille und Gapyung. Mir ist eigentlich nie langweilig, zum Glück ;)
Ich hab kein Heimweh, ich will hier auch nicht weg, aber ich hätte Euch gerne bei mir… Ich hab nämlich die besten Freunde der Welt!
Ich hab Euch alle einfach unheimlich lieb und ich fange an Euch tierisch zu vermissen! Ich möchte nur, dass Ihr das wisst, und mich an dieser Stelle für den wundervollen Abend und für die vielen wunderschönen Geschenke bedanken! Ich hab eure Glücksbringer und Schutzengel immer bei mir. :)
Vergesst mich nicht ;) Ich wünsche euch allen das Beste!
Ganz liebe Grüße aus Kanada
Anika
Meistens sind Großväter stur und wissen aufgrund ihrer Lebenserfahrung immer alles besser (zumindest meiner). Doch manchmal sind die Meinungen zu bestimmten Themen auch einfach nur völlig aus der Luft gegriffen!
Am Donnerstag war ich mit guten Freunden zum Abschied in Paderborn, da diese auf die Abschiedsparty nicht kommen können. Im Bus mussten wir dann alle sehr lachen, weil mein Opa der festen Überzeugung ist, dass Stefan mein Freund ist, also der eine Freund. Das äußert sich dann immer mal wieder in so Kommentaren wie: “Ja hältste das denn so lange aus, ganz ohne Stefan?”, oder “Das wird aber doch voll hart für euch beide, ihr seht euch doch so lange nicht!”.
Dann gab es am ersten Ferientag abends ‘ne kleine Party inner Hütte. Opa: “War denn Stefan gar nicht da?” – “Nein” – “Oahh, hats denn dann überhaupt Spaß gemacht?” “Ja Opa, warum sollte es nicht?” Opa: “Ich mein ja nur.”
Und dann kam dann noch letzten einfach mal so in den Raum: “Wann kommt der dich denn mal wieder besuchen? Habt ihr euch gestritten?” – “Nein, Opa!”
Ich versuche ihn jetzt schon länger als 3 Monate von seinen Überzeugungen abzubringen, vergebens. Ich glaube, mein Bruder hat ihm das mal erzählt – seitdem kommt er da nicht von ab! Naja, so haben zumindest alle was zu lachen. :D
Aber der Höhepunkt war Chrissis Kommentar! Gerade aus dem Bus… “Vielleicht hat dein Opa ja doch Recht!” “CHRISSI!! Stoffl!” :D
Schreibt Kommentare! Glg, Anika
Hey
A good friend said to me that you don’t notice how important everything in your environment is until it is all gone. And he’s right. Till then you realize how you love your life, and begin to value your friends more than never before.
The last school day was terrible for me ’cause I exactly know that it’ll be very hard for me to leave my every-day-life and my friends. It’ll be difficult to start new, but I’m happy when I think on all the new possibilities and experiences I’ll be able to gain in Canada. It’s a great opportunity for me and I’m really excited about the trip. I’m very interested in other cultures, customs and other countries as well as the eyery-day-life there. Anyway, this time – when all the wonts happen a last time, probably forever, - is a kind of sad.
When I think on my trip I always think twice. I only want you to know that I’ll miss you. All in all I’m more excited than sad ’cause the adventures and experience I’ll make will be unique.
I hope you like my article and you understand me. Please write comments so I’m able to get to know your opinion. I wish you all the best.
Anika
We are three exchange students from Germany blogging abroad - in the United States, Canada and New Zealand! We will write about our experiences and impressions, but also about disappointment. Stay tuned!